Stand Oktober 2026.
Berufe mit Tieren im Überblick
| Beruf | Weg dorthin | Arbeit mit |
|---|---|---|
| Tierpfleger/in | Ausbildung, drei Jahre | Tieren in Forschung und Klinik, Zoo, Tierheim oder Tierpension |
| Tiermedizinische/r Fachangestellte/r | Ausbildung, drei Jahre | Tieren und Haltern in der Tierarztpraxis |
| Tierarzt/Tierärztin | Studium und Approbation | Diagnose und Behandlung |
| Hundetrainer/in | Erlaubnis der zuständigen Behörde | Hunden und ihren Haltern |
| Tiersitter, Gassigeher | Bewerbung und Prüfung auf einer Plattform oder selbstständig | Hunden und Katzen bei Haltern zu Hause oder bei dir |
Ausbildungsberufe
Tierpfleger oder Tierpflegerin
Die Ausbildung dauert laut Tierpfleger-Ausbildungsverordnung drei Jahre. Du wählst zwischen drei Fachrichtungen: Forschung und Klinik, Zoo sowie Tierheim und Tierpension. Gelernt wird unter anderem das Pflegen, Halten und Versorgen von Tieren, ihr Verhalten und das Erkennen von Krankheiten.
Tiermedizinische Fachangestellte
Der Ausbildungsberuf ist staatlich anerkannt, die Ausbildung dauert nach der Ausbildungsverordnung ebenfalls drei Jahre. Tiermedizinische Fachangestellte arbeiten in Tierarztpraxen, mit den Tieren und mit ihren Haltern.
Studium und Erlaubnis
Tierarzt oder Tierärztin
Wer in Deutschland als Tierarzt arbeiten will, braucht nach der Bundes-Tierärzteordnung (§ 2) die Approbation als Tierarzt. Der Weg dorthin führt über das Studium der Tiermedizin.
Hundetrainer oder Hundetrainerin
Für Hundetrainer gilt eine Erlaubnispflicht. Wer gewerbsmäßig „für Dritte Hunde ausbilden oder die Ausbildung der Hunde durch den Tierhalter anleiten will“, braucht nach § 11 des Tierschutzgesetzes eine Erlaubnis der zuständigen Behörde. Welche Nachweise sie verlangt, erfährst du beim Veterinäramt deines Kreises oder deiner Stadt.
Tiersitting: arbeiten mit Tieren neben dem Job
Tiersitting ist der Weg, der sich am besten mit einem anderen Beruf, einem Studium oder der Familie verbinden lässt. Du gehst mit Hunden aus der Nachbarschaft Gassi, besuchst Katzen, während ihre Halter verreist sind, nimmst einen Hund für ein Wochenende bei dir auf oder wohnst beim Haussitting bei den Haltern. Wann und wie viel du arbeitest, entscheidest du selbst.
Ob du für regelmäßige Betreuung gegen Bezahlung ein Gewerbe anmelden musst und ob für Übernachtungen zusätzlich eine Erlaubnis nach § 11 Tierschutzgesetz nötig ist, hängt vom Umfang ab. Das klärst du mit dem Gewerbeamt und dem Veterinäramt deiner Stadt.
Halter vertrauen dir dabei ihr Tier und oft ihren Schlüssel an. Deshalb läuft auf Petme vor der ersten Buchung eine Bewerbung mit Identitäts- und Hintergrundprüfung. Erfahrung mit Hunden oder Katzen, ein ruhiger Umgang mit Tieren und Zuverlässigkeit sind das, worauf Halter in deinen Bewertungen achten.
Was du als Sitter verdienst
Auf Petme legst du deinen Preis selbst fest und behältst bis zu 90 % jeder Buchung. Diese Spannen gelten je nach Stadt, mit München am oberen und dem Ruhrgebiet am unteren Ende:
| Auftrag | Verdienst |
|---|---|
| Gassirunde | 10 bis 24 € |
| Hausbesuch | 10 bis 22 € |
| Tagesbetreuung pro Tag | 18 bis 45 € |
| Übernachtung bei dir | 22 bis 60 € |
| Haussitting pro Nacht | 32 bis 75 € |
Wie sich das auf einen Monat rechnet, zeigt der Ratgeber Was verdient ein Hundesitter?. Mehr zum Einstieg findest du unter Gassi-geh-Jobs und Jobs in der Haustierbetreuung. Wie die Bewerbung abläuft, steht unter Tiersitter werden.
Für die Tiere, die du betreust, gibt es den Petme Schutzplan mit bis zu 20.000 € für erstattungsfähige Tierarztkosten.
Häufige Fragen
Welche Berufe gibt es mit Tieren?
Zu den bekanntesten Berufen mit Tieren gehören Tierpfleger, Tiermedizinische Fachangestellte, Tierarzt, Hundetrainer und Tiersitter. Tierpfleger und Tiermedizinische Fachangestellte sind Ausbildungsberufe mit drei Jahren Dauer. Tierärzte brauchen eine Approbation, Hundetrainer eine behördliche Erlaubnis.
Welche Berufe gibt es mit Hunden?
Mit Hunden arbeiten vor allem Hundetrainer, Tierpfleger in Tierheimen und Tierpensionen, Tiermedizinische Fachangestellte und Gassigeher oder Hundesitter. Gassi gehen und Hundebetreuung lassen sich auch neben einem anderen Job machen. Auf Petme verdienst du 10 bis 24 € pro Gassirunde, je nach Stadt.
Welche Berufe gibt es mit Katzen?
Mit Katzen arbeiten Tierpfleger, besonders in Tierheimen und Tierpensionen, Tiermedizinische Fachangestellte in Tierarztpraxen und Katzensitter. Katzensitter besuchen Katzen zu Hause, während ihre Halter verreist sind. Ein Hausbesuch bringt auf Petme je nach Stadt 10 bis 22 €.
Kann man neben dem Job mit Tieren arbeiten?
Ja, Tiersitting lässt sich gut mit einem anderen Beruf, einem Studium oder der Familie verbinden. Gassirunden fallen meist morgens, mittags oder abends an, Übernachtungen oft am Wochenende. Auf Petme entscheidest du selbst, welche Anfragen du annimmst, und legst deinen Preis selbst fest.
Wie lange dauert die Ausbildung zum Tierpfleger?
Die Ausbildung zum Tierpfleger dauert drei Jahre. Du wählst eine der drei Fachrichtungen Forschung und Klinik, Zoo oder Tierheim und Tierpension. So steht es in der Tierpfleger-Ausbildungsverordnung des Bundes.
Was braucht man, um Hundetrainer zu werden?
Wer gewerbsmäßig für andere Hunde ausbildet oder Halter beim Training anleitet, braucht nach § 11 des Tierschutzgesetzes eine Erlaubnis der zuständigen Behörde. Welche Nachweise verlangt werden, sagt dir das Veterinäramt vor Ort. Danach kannst du selbstständig mit Hunden und ihren Haltern arbeiten.




